KONTAKT:

Gemeinschaftspraxis
Dr. Kaesemann
Dr. Rückert
Dr. Santel
Dr. (cz) Wolff
Poststraße 2
45257 Essen-Kupferdreh

Tel: 0201 • 482264
Fax: 0201 • 481595

info@zp-kupferdreh.de
www.zp-kupferdreh.de

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Montags - Donnerstags:
7.30 Uhr bis 19.00 Uhr

Mittwochs ab 7.00 Uhr

Freitags:
7.30 Uhr bis 17.00 Uhr

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nach Vereinbarung

Hausbesuche nach Vereinbarung

Zahnärztlicher Notdienst

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Praxisschwerpunkt Implantologie und Praxiserfahrungen

Das Zertifikat zum Tätigkeitsschwerpunkt Implantologie wurde bereits 1999 von diversen Fachgesellschaften verliehen und im Jahr 2004 aufgrund außergewöhnlicher, kontinuierlicher Fortbildungsnachweise bis 2014 verlängert.

Herr Dr. Kaesemann beschäftigt sich seit 1980 mit der Implantologie. Unsere Patienten werden seit 1988 in der Gemeinschaftspraxis implantologisch behandelt.

Europaweit sind wir eine der Praxen auf dem Spezialgebiet der Mini-Implantate die diese Methode schon besonders lange (seit 2000) praktizieren und somit über sehr viel Erfahrung verfügen.

Wir sind eine Lehrpraxis für Mini-Implantate (IMTEC). In unserer Praxis finden auch Fort- und Weiterbildungen für Kollegen sowie OP-Kurse für Mini-Implate statt.

Inzwischen wurden weit mehrere 1000 Implantate von Dr. Kaesemann persönlich erfolgreich inseriert, inklusive der prothetischen Suprakonstruktionen (Kronen, Brücken und Prothesen, die auf dem Implantat sitzen).

Allgemeine Informationen

Wir verwenden grundsätzlich bei unseren Implantationsoperationen zur Knochenaufbereitung Einmalbohrer

Vorteil:

  1. Kontaminationsfreiheit aufgrund der sterilen Lieferung
  2. Optimale Implantatbettaufbereitung durch stets hohe Schneidleistung

Implantate - Künstliche Wurzeln

Hauptvorteile der Implantate sind der Erhalt der gesunden Zähne und die Tatsache, dass Implantate von den eigenen Zähne kaum zu Unterscheiden sind.

Nur ein lückenloses ist auch ein strahlendes Lächeln. Ihr Zahnarzt schließt entstandene Lücken im Mund deshalb mit einem möglichst unauffälligen Zahnersatz. Oft werden dazu noch Brücken oder Kronen eingesetzt.
Dabei ist der beste Ersatz für den Zahn ein Implantat: weil es dem natürlichen Vorbild folgend fest im Kiefer verankert wird und so höchste Bissfestigkeit bietet. Und weil es durch seine naturgetreue Ästhetik auch bei näherem Hinsehen niemandem auffällt.

Bei herkömmlichem Zahnersatz wird nur der sichtbare Teil des Zahnes, die Zahnkrone, ersetzt. Zusätzlich müssen zur Verankerung gesunde Nachbarzähne beschliffen werden. Schade eigentlich, denn das muss nicht sein. Implantate sind die natürliche Alternative und die ganzheitliche Lösung nach dem Vorbild der Natur. Hier wird nicht nur die Zahnkrone, sonder auch die Zahnwurzel ersetzt. Implantate übernehmen dann die biologische Rolle der Zahnwurzel.

In einem kleinen, meist schmerzlosen chirurgischen Eingriff wird ein biokompatibeler, d. h. gewebefreundliches Titanimplantat als künstliche Zahnwurzel in den Kiefer eingepflanzt. Es besteht aus dem Teil, der im Kieferknochen versenkt wird, und einem Träger, auf dem dann Zahnkronen, Brücken oder herausnehmbare Prothesen befestigt werden können. Das Implantat verwächst mit dem Kieferknochen und wird so zum festen Halt für Ihren Zahnersatz.

Egal, ob Sie einen, mehrere oder alle Zähne ersetzen müssen - Implantate sind bis auf wenige Ausnahmen für alle eine natürliche Lösung zur Verankerung ihres Zahnersatzes.

Die Implantat-Behandlung dauert mehrere Monate. Sie lässt sich in zwei wesentliche Schritte unterteilen:

  1. Einbringen des Implantats in den Kiefer mit anschließender mehrmonatiger Einheilphase (Sie tragen in dieser Zeit einen provisorischen Zahnersatz).
  2. Der endgültige Zahnersatz wird auf dem jetzt eingewachsenen Implantat verankert.

Die tatsächlichen Kosten Ihrer Behandlung hängen von der Anzahl der Implantate ab, die für Ihre Versorgung notwendig sind, vom chirurgischen Aufwand und der prothetischen Lösung, die Ihren Bedürfnissen am besten entspricht. Insgesamt sind Implantate eine langfristige Investition in Ihre Gesundheit und Lebensqualität.

Implantate wollen aber auch gründlich gepflegt sein. Nur eine besonders gewissenhafte und sorgfältige Mundhygiene sichert den Langzeiterfolg der Behandlung. Erzfeind Nummer eins des Implantats ist der Zahnbelag (Plaque). Da hilft nur, vor dem Schlafen, nach dem Essen Zähneputzen nicht vergessen. Wie die hygienische Zahnpflege aussieht, erklärt Ihnen gern unser Praxis-Team.

Wenn Sie etwas über verwendete Implantate erfahren möchten, können Sie sich auf der Internet-Seite unseres Partners Friadent informieren.

Einzelimplantate

Implantate eignen sich besonders für den Einsatz von einzelnen oder mehreren Frontzähnen: Der ästhetische Eindruck bei implantatgetragenem Zahnersatz ist optimal, da auf sichtbare Klammern - wie bei herausnehmbarem Zahnersatz - verzichtet werden kann. Hinzu kommt, dass diese Form der Versorgung Ihre eigenen, natürlichen Zähne schont: Sie müssen nicht beschliffen werden. Zur Versorgung fehlender Seitenzähne sind Implantate dann besonders sinnvoll, wenn angrenzende Pfeilerzähne stark gekippt stehen und deshalb eine Brückenkonstruktion erschweren.

Implantate als festsitzender Brückenpfeiler bei Teilbezahlung

Fehlt ein Zahn zur hinteren Begrenzung einer Lücke, kann ein Implantat die Aufgabe eines Pfeilerzahnes erfüllen. Zwei Implantate dienen in diesem Fall als sichere Brückenpfeiler, wie hier im Bild zu sehen.

Implantate als festsitzender Brückenpfeiler bei völliger Zahnlosigkeit

Implantate ermöglichen auch bei völliger Zahnlosigkeit einen festsitzenden Zahnersatz. Diese Aufwendige Arbeit erfüllt höchste ästhetische Ansprüche. Sie gewährleistet einen sicheren Halt. Das festsitzende Implantat ist dann auch nur vom Zahnarzt herausnehmbar.

 

Implantate als festsitzender Pfeiler bei herausnehmbarem Zahnersatz

Doppelkronen / Teleskopkronen

Implantate, die mit Doppelkronen kombiniert sind, verteilen die Kaukräfte auf die natürlichen, eigenen Zähne. Diese Kombination mit einer herausnehmbaren Brücke bietet höchsten Komfort.


Steg- / Geschiebekonstruktion

Implantatgetragene Steg-Verbindungen geben einer Totalprothese sicheren Halt, da diese fest in eine entsprechend eingearbeitete Vorrichtung einrastet.

Die hier gezeigte Steg-Geschiebe-Konstruktion mit vier Implantaten verhindert nicht nur das "Schaukeln" einer Prothese, sie optimiert auch das Kauen und Sprechen.

Abb. rechts: Ein Implantat der JMP-Dental.

Wir verwenden das Mini-Implantat auch bei Patienten, die einen großen implantatschirurgischen Eingriff ablehnen und zum Beispiel eine Prothese tragen, um dieser bei Verlust von Ankerzähnen weiterhin einen sicheren Halt zu ermöglichen.

Die Kosten des Mini-Implantats sind wesentlich niedriger als bei den sonst üblichen "normalen" Implantaten.

Gerade im Alter möchte man sein Leben genießen - mit festsitzenden Zähnen, die ein sicheres Gefühl beim Sprechen, Essen und Aussehen geben.

Das Implantat als naturnaher Zahnwurzelersatz eignet sich besonders bei zahnlosem Kiefer. Es wächst fest im Kieferknochen ein. So lässt sich die Prothese sicher auf den Verankerungen fixieren.

Wenn Sie mehr über verwendete Mini-Implantate erfahren möchten, informieren Sie sich doch auch bei der Fa. 3M ESPE (IMTEC).fileadmin/kaesemann/pdf/imtec.pdf

Seit 2009 gibt es eine Neuerung der Fa. IMTEC-3M: Ein Implantat mit einem Durchmesser von 2,9mm. Dieser Durchmesser liegt über den üblichen Minis, bietet die gleichen Vorteile wie die Minis, kommt aber dem herkömmlichen Implantat (ab 3,3mm) schon sehr nah.

                                   MDI 2,9mm Hybrid Implantat

Kugelanker
konischer Aufbau

Gendiagnostik

Moderne Implantologie ist sicher. Dennoch ist die biologische Antwort des Körpers entscheidend für das Gelingen einer Implantation.

Mit Hilfe von neuen gendiagnostischen und laboranalytischen Verfahren kann der Implantologe jetzt schon vor einer Implantation den Knochenstoffwechsel des Patienten einschätzen.

Zusätzlich ist es möglich, die erblichen Voraussetzungen für den Aufbau von Knochen zu messen: die genetische Fitness für das Einwachsen der Implantate.

Der implantierende Zahnarzt kann so die Therapie genau auf den Patienten abstimmen. In Kombination mit modernen bioaktiven Implantatoberflächen gewinnt der Patient ein Maximum an Sicherheit. Gerade bei schwierigen Voraussetzungen oder bei chronisch kranken Patienten ist eine umfangreiche Diagnostik vor der Implantation sinnvoll.

Gentest für Ihre Sicherheit

Gendiagnostische Verfahren erleichtern jetzt die Beantwortung einer zentralen Frage: Steht genügend Knochenregeneration zur Verfügung, um Implantate sicher im Knochen einheilen zu lassen?

Die genetische Programmierung des Patienten bestimmt das aktuelle Verhältnis von Knochenaufbau: die Knochenstoffwechselbilanz.

Bei eingeschränktem Knochenstoffwechsel ist das Risiko einer Implantation erhöht.

Ist dem Implantologen diese Information bereits vor dem Eingriff bekannt, kann er den Therapieplan ändern und zum Beispiel umfangreiche Knochenregenerationen erst nach einer Stützung des Knochenstoffwechsels vornehmen.

Für Sie als Patienten bedeutet eine Gendiagnostik oder eine Messung der Verträglichkeit eine zusätzliche Sicherheit vor einer oft großen Investition in die eigene Gesundheit. Damit fällt eine Entscheidung für eine hochwertige Implantatlösung leichter.

Was wird gemessen

  1. Genetische Fitness der Knochenregeneration
  2. Knochenstoffwechselbilanz (mehr Aufbau oder mehr Abbau?)
  3. Materialverträglichkeit der Implantate und Aufbaumaterialien,

Für die Tests benötigt das Speziallabor eine kleine Blut- und Urinprobe des Patienten. Damit können die genannten Informationen für den Patienten individuell bestimmt werden.

Ist die Knochenregeneration des Patienten genetisch oder stoffwechselbedingt schwach, kann mittels dietätischer, chemischer oder hormoneller Gaben eine Verbesserung der Knochenregeneration angestrebt werden.

Ein wichtiger Nebeneffekt:
Mit den Tests kann der Patient sein persönliches Osteoporose-Risiko einschätzen. Ist der Patient dazu veranlagt, kann in Koordination mit einem Spezialisten der Verlauf der Osteoporoseerkrankung verzögert oder abgeschwächt werden. Sie gewinnen dadurch wertvolle Jahre.

Zahnimplantate sind sicher

In der Kombination von Immuntests für Zahnimplantate und modernen Implantatoberflächen, die besser in den Knochen einheilen, wird die Implantation von künstlichen Zahnwurzeln noch sicherer.

Ein fester Biß ist wichtig für Ihre Gesundheit und für Ihre Lebensqualität!

Nur wenn die Zähne festen Halt in der Mundhöhle haben, und damit die Nahrung optimal aufschließen können, ist das Verdauungssystem in der Lage, die wertvollen Vitalstoffe aus der Nahrung aufzunehmen.

Auch in Gesellschaft ist das Gefühl eines sicheren Zahnersatzes unbezahlbar. Mit festsitzenden Zähnen fällt das Lachen, Sprechen und Essen leicht. So helfen Zahnimplantate Ihr Lebensgefühl und Ihre Vitalität zu erhalten.

Informieren Sie sich zu den neuen Möglichkeiten von Zahnimplantaten bei Ihrem Zahnarzt.

3D-Planung / Bohrschiene

Neben der herkömmlichen zweidimensionalen Implantatplanung mittels Panoramaschichtaufnahme (OPG) und Fernröntgenseitbild (FRS) bieten wir auch eine dreidimensionale Implantatplanung an. Wir arbeiten mit dem System SimPlant der Firma Materialise als Planungssoftware. Hierbei kann neben einer exakten 3D-Planung auf dem Bildschirm auch noch eine Spezialbohrschablone anhand von Computerdaten hergestellt werden. Diese Schablone gibt dem Operateur Achsneigung, Tiefe, Lage und Durchmesser beim Fräsen des Implantatlagers im Kieferknochen vor. Ein absolut sicheres und präzises Setzen der Implantate ist hiermit gewährleistet. Diese Planung ist u.a. indiziert bei Gefährdung von benachbarten anatomischen Strukturen, wie z.B. wenn in der Nähe der Kieferhöhle oder des Kiefernervs ein Implantat gesetzt werden muss. Völlig unproblematisch ist das Setzen von Implantaten im Ober- und Unterkieferfrontbereich. Hier ist eine 3D-Planung nicht unbedingt erforderlich.

Implantate setzen gesunden Mund und Kiefer voraus

Gehen ein oder mehrere Zähne verloren - ob durch Erkrankungen oder Unfall - soll möglichst perfekter Ersatz her, um dem Patienten ein ganz normales Leben zu ermöglichen. "Implantatgetragene Kronen, Brücken und Prothesen sind häufig die ideale Lösung und können auch bei schwierigen Fällen zum Einsatz kommen," erklärt Dr. Silke Liebrecht, proDente-Expertin und Oberärztin im Zentrum für Zahn- Mund- und Kieferheilkunde der Universität Köln. Manchmal müssen jedoch erst die Voraussetzungen für eine Implantation geschaffen werden. Voraussetzung für eine Implantation ist ein gepflegter und gesunder Mund. In mehreren Sitzungen wird eine zahnmedizinische Phophylaxeassistentin eine professionelle Zahnreinigung durchführen und mit dem Patienten richtige Zahnpflegetechniken üben. Außerdem müssen Entzündungen an Zähnen, Zahnfleisch oder Mundschleimhaut unbedingt behandelt werden und ganz ausheilen. Ebenfalls wichtig: vor einer Implantation müssen defekte Füllungen und Kronen saniert werden.

Tragende Rolle: der Kieferknochen
Der Kieferknochen spielt eine entscheidende Rolle bei der Implantation: Denn, wenn nicht genügend Knochensubstanz vorhanden ist, kann die künstliche Zahnwurzel nicht fest verankert werden. Altersbedingter Knochenschwund (Osteoporose) spricht allerdings nicht grundsätzlich gegen eine Implantation. Hat sich der Knochen bereits zurückgebildet - beispielsweise durch das langfristige Tragen einer herausnehmbaren Prothese -, kann der Zahnarzt den Kieferknochen sogar wieder aufbauen. Dazu eignet sich neben Knochenersatzmaterial besonders gut körpereigener Knochen, der in kleinen Mengen in einem ambulanten Eingriff aus dem benachbarten Kieferknochen oder aus dem Kinn entnommen werden kann. Größere Mengen für aufwendigen Kieferknochenaufbau werden dagegen aus dem Becken des Patienten gewonnen oder künstlich im Labor gezüchtet und an der betroffenen Stelle eingesetzt. Erst wenn der transplantierte Knochen nach mehreren Monaten eingeheilt ist, kann der Zahnarzt die künstlichen Zahnwurzeln einsetzen.

Knirschen schadet Implantaten
Nächtliches Knirschen schadet nicht nur Implantaten, sondern allen Zähnen. Durch die starke Reibung kommt es zu Verlust von Zahnsubstanz, in schweren Fällen sogar zu einer Lockerung der Zähne. Zähneknirscher mit Implantaten sollten deshalb nachts unbedingt eine Schutzschiene aus Kunststoff tragen.

Rauchen erhöht Komplikationsrate
Steht eine Behandlung mit Zahnimplantaten an, so sollten Raucher etwa zwei bis drei Wochen vor dem OP-Termin sowie fünf bis sechs Wochen danach auf Zigaretten verzichten, da das Nikotin die Blutzirkulation hemmt und so die Wundheilung und die Einheilung der Implantate erschwert oder sogar verhindern kann. Studien haben gezeigt, dass Zahnimplantate bei Rauchern eine dreimal so hohe Komplikations -und Misserfolgsrate wie bei Nichtrauchern aufweisen.

Implantate bis ins hohe Alter
Für das Einsetzen von Implantaten gibt es nach oben hin keine Altersbegrenzung. Selbst bei 80-jährigen beobachten Zahnärzte hinsichtlich der Einheilung und Haltbarkeit der Implantate keine Unterschiede. Solange sich der Körper im Wachstum befindet, sollten allerdings keine Implantate gesetzt werden.

Einschränkungen durch Krankheiten
Dem Einpflanzen künstlicher Zahnwurzeln sind Grenzen gesetzt: Bei bestimmten Erkrankungen kommen Implantate nicht infrage. Dazu zählen unter anderem Störungen der Blutgerinnung, bestimmte Knochenleiden, eine unbehandelte oder nicht gut eingestellte Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus) sowie schwere Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Einschränkungen gibt es auch im Falle von Drogen- und Medikamentenmissbrauch sowie bei Rauchern: "Dann ist das Risiko erheblich größer, dass die künstliche Wurzel nicht richtig einwächst oder nach dem Einheilen vorzeitig verloren geht". so Dr. Liebrecht.

Schwangerschaft
Während der Schwangerschaft sollten keine Zahnimplantate gesetzt werden. Der Grund: Röntgendiagnostik, Lokalanästhesie, Schmerztherapie und eventuelle Komplikationen geben Anlass zur Vorsicht.

Gegenüberstellung der Vor- und Nachteile von Titan- bzw. Vollkeramik-Implantaten

Titan Vollkeramik
+ Osseointegration 6 Wochen - Osseointegration 24 Wochen
+ hohe Vorhersagbarkeit - geringere Vorerhsagbarkeit
+ Sofortbelastung möglich - unbelastete Einheilung (Schiene)
+ gedeckte Heilung - offene Heilung
+ zweiteilig (Achsenkompensation) - einteilig, Achse kaum korrigierbar
+ einfache provisorische Versorgung - komplizierte provisorische Versorgung
+ verschraubbare Mesostrukturen - keine Verschraubungsmöglichkeit
- Farbe grau, opak + Zannfarben, Lichttransmission
+ hohe Teilepräzision - niedrige Teilepräzision
+ beschleifbar - fraglich intraoral beschleifbar, Rissinduktion
+/- Kosten - hohe Kosten
- Plaqueanlagerung, Leakage- /Mikrospaltproblem + geringe Plaqueanlagerung
- Weichgewebe + Weichgewebeanlagerung