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Gemeinschaftspraxis
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Mini-Implantate

Sehr erfolgreich wenden wir in unserer Praxis seit über 10 Jahren Mini-Implantate an, die für eine selbständige und definitive Versorgung belastet und verwendet werden können. Hiermit ist unsere Praxis eine der ersten in Europa, die diese innovative Methode erfolgreich einsetzt.

Wir wenden das Mini-Implantat besonders bei Patienten an, die den klassischen Eingriff scheuen. Wir setzen es bei Patienten mit Allgemeinerkrankungen und einer eingeschränkten Medikation (z.B. Marcumar) und bei Patienten im fortgeschrittenen Alter ein  - sogar weit über 90jährigen Patienten konnten wir mit dieser sehr schonenden Methode wieder zu einem äußerst festen Biss verhelfen.

Somit stellen Mini-Implantate eine preisgünstige und minimalinvasive Alternative zu den herkömmlichen Implantaten dar. Ein weiterer Vorteil ist, dass wir keinen zweiten Eingriff benötigen, da die Minis offen einheilen. Sie sind einteilig, d.h. der Anker oder der Pfosten für die Prothese bzw. die Krone schauen nach dem Eingriff sofort aus dem Kiefer heraus. Es sind keine weiteren Schrauben und Aufbauten wie bei herkömmlichen Implantaten notwendig.

Die Mini-Implantate haben einen Durchmesser von 1,8 - 2,4mm und eine Länge von 10 - 18mm.

Mini-Implantate können meistens ohne Schnitt und Naht in den Kiefer eingebracht werden. Der Eingriff ist somit nur minimal, sehr schonend, so dass häufig kein Tropfen Blut fließt.
Wir benutzen die Mini-Implantate als Hilfsimplantate neben herkömmlichen (großen) Implantaten. Dadurch kann zum Beispiel eine Prothese mit Hilfe der Mini-Implantate nach einer solchen klassische Implantatoperation während der Einheilphase sofort wieder benutzt werden. Verschlechtert sich der Sitz einer Prothese durch den Verlust wichtiger Haltezähne, sind wir heute in der Lage sofort mit den Methoden der Mini-Implantation die alte Prothese wieder solide zu stabilisieren und ihr einen sehr sicheren Halt zurückzugeben. Weiterhin wird es bei extrem kleinen Lücken (z. B. in der Unterkieferfront) als endgültiges Implantat verwendet.

Das Mini-Implantat kann sowohl sofort als auch nach einer üblichen Einheilzeit belastet werden.

Studien bestätigen Erfolg der "Minis"

In einem aktuell veröffentlichten Literatur Review von Dr. Keyvan Sohrabi et. al.' wird durchmesserreduzierten Implantaten wie beispielsweise 3M ESPE MDI Mini-Dental-Implantaten mehrheitlich eine Überlebensrate zwischen 95 und 100 Prozent im Langzeiteinsatz bestätigt. Die Autoren werteten 41 randomisierte klinische Kohortenstudien aus den Jahren 1993 bis 2.011 aus, darunter befanden sich sowohl retrospektive als auch prospektive Untersuchungen. Insgesamt wurden dabei 2762 Patienten im Alter zwischen 18 und 91 Jahren und über 1 0 000 inserierte Implantate mit einem Durchmesser von 1,8 bis 3,5 mm und einer Verweildauer zwischen fünf Monaten und neun Jahren erfasst.


3M Deutschland GmbH
ESPE Platz
82229 Seefeld

Tel.: 08152 700-0
Fax: 08152 700-3249 tlandrock@mmm.com www.3MESPE.de/lmplantologie

[Quelle] Sohrabi. K.; Mushantat, A.; Esfandiari,.S.; Feine, J.: How successful are small-diameter implants? A literature review. In: Clin. Oral lrnpl. Res. 0 (2012), 1-11.

3M-ESPE Mini-Implantate

3M ESPE entwickelt, produziert und vertreibt seit über 60 Jahren innovative Produkte für die Zahnmedizin und Zahntechnik. Mit mehr als 2.000 Dentalprodukten umfasst das Sortiment alle wichtigen Marktfelder rund um die Zahnheilkunde.

3MESPE.de/Lebensfreude

Neues zu Mini-Implantaten

Bieten Mini-Implantate eine adäquate Therapieoption für zahnlose Patienten mit mangelndem Prothesenhalt? Um eine detail- lierte Antwort auf diese Frage geben zu können, initiierte PD Dr. Torsten Mundt (Universitäts- medizin Greifswald) eine retro- spektive, multizentrische Studie.

Untersucht wurde bei 133 Patienten neben den Erfolgsraten der Implantate mit reduziertem Durchmesser (unter 3 mm) auch deren Einfluss auf die mundge- sundheitsbezogene Lebensqua- lität. Die Ergebnisse wurden kürz- lich veröffentlicht [1]: Die Überle- bensrate ist mit der konventionel- ler Implantate vergleichbar und die Lebensqualität der Patienten wird deutlich gesteigert. Ausge- wertet wurden Dokumentatio- nen von Patienten, die zwischen Januar 2006 und Dezember 2010 mit MDI Mini-Dental-Implantaten (3M ESPE) zur Stabilisierung von Totalprothesen im Ober- oder Un- terkiefer versorgt worden waren. Zudem führte ein unabhängiger Prüfer zwischen August 2010 und Februar 2012 Abschlussuntersu- chungen durch, bei denen die Patienten auch gebeten wurden, Fragen zur (veränderten) Lebens- qualität zu beantworten (OHIP- G-14 sowie Zusatzfragen).

79 weibliche und 54 männliche, in vielen Fällen anamnestisch vorbelastete Patienten im Alter von 48 bis 100 Jahren erschienen zur Abschlussuntersuchung. Die Gesamtanzahl der inserierten Mini-Implantate betrug 738, dabei erhielten 38 Patienten Mini- Implantate im zahnlosen Oberkiefer, 79 im Unterkiefer und 16 wurden in beiden Kiefern mit MDI versorgt. Die Überlebensrate betrug – ähnlich wie bei konventionellen Implantaten – nach einem Beobachtungszeitraum von vier Jahren 94,3 Prozent im Ober- kiefer und 95,7 Prozent im Unterkiefer. 87,6 Prozent der befragten Patienten gaben an, dass sich ihre Lebensqualität durch MDI Mini-Dental-Implantate stark verbessert habe. Diese Ergebnisse zeigen, dass Mini-Implantate insbesondere für ältere Total- prothesenträger eine adäquate Therapieoption bieten.

Weitere Informationen erhalten Sie unter www.3MESPE.de/Implantologie

Literatur
[1] Mundt T, Schwahn C, Stark T, Biffar R. Clinical response of edentulous people treated with mini dentalimplants in nine dental practices. Gerodontology 2013 Jul 17. doi: 10.1111/ger.12066.